Interview mit Hochzeitsplanerin Lea Borgmeier Hochzeitsplanerin

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Lea Borgmeier unterstützt Paare dabei, ihren großen Tag ganz individuell zu organisieren. Sie möchte dabei auch die Geschichte der beiden widerspiegeln. Wir haben sie nach Tipps für die Planung und ihren persönlichen Hochzeitshighlights gefragt.

Wir: Liebe Lea, Danke, dass Du dir die Zeit für das Interview genommen hast. Du arbeitest ja als Hochzeitsplanerin. Wann macht es Sinn, jemanden dafür zu engagieren?

Lea: Wenn die eigentlich schönste Zeit im Leben in Stress ausartet und einem durch die Angebotsvielfalt von Locations, Caterern, Floristen etc. buchstäblich die Luft genommen wird, dann komme ich als Hochzeitsplanerin dazu und bringe Licht in diesen Wirrwarr.

Wir: Welche wichtigen Tipps kannst Du den Brautpaaren mitgeben? Teile gerne mit uns Deine Erfahrungen!

Lea: Wie und dass die Braut und der Bräutigam miteinander kommunizieren ist sehr wichtig! Es ist normal, dass man nicht immer einer Meinung ist, was die Vorstellungen von der Hochzeit angeht. Aber wenn man miteinander kommuniziert, bezieht man den Partner mit ein und plant gemeinsam als Paar und nicht jeder für sich. Das hilft, entspannt zu bleiben und die Vorfreude auf die Hochzeit zu genießen. Außerdem kann ich dazu raten, früh den Rahmen der Hochzeit festzulegen. Dabei kann man sich Fragen stellen wie: Soll die Trauung kirchlich, standesamtlich oder frei sein? Soll die Feier im großen oder kleinen Kreis stattfinden? Und man kann sich auch schon die ersten Gedanken zur Gästeliste machen. Das ist aus zwei Gründen wichtig: Nach dieser Zahl wählt man die Größe der Hochzeitslocation und erst damit kann die Budgetplanung anfangen. Da wir gerade dabei sind, das Budget für die Hochzeit sollte dann auch schon festgelegt werden. Wer denkt, über das Finanzielle sollte man auch bei diesem Thema nicht sprechen: Doch, sollte man! Wenn es um das Planen einer Hochzeit geht, muss man über das Budget sprechen! Schließlich kann ich noch dazu raten, ein Hochzeitskonzept zu entwickeln. Um seine Wünsche und Vorstellungen kommunizieren zu können, muss man schon im Voraus wissen, wie das Konzept sein soll. Beispielsweise sollte man entschieden haben, ob man ein Motto haben möchte oder ob es ein Farbkonzept geben soll.

Wir: Gab es für Dich bisher persönliche Hochzeitshighlights oder -pannen?

Lea: Ein Hochzeitshighlight sind für mich Haustiere bei der Trauung! Dabei muss man aber auch einiges beachten. Vorher sollte man unbedingt abklären, ob Tiere in der Hochzeitslocation oder der Kirche überhaupt erlaubt sind. Gäste können Allergien haben oder Angst vor z.B. Hunden und die Anwesenheit der Tiere als störend empfinden. Scheue oder ängstliche Tiere sollten lieber Zuhause gelassen werden. Möchte man aber seine Haustiere bei der Hochzeit dabeihaben, sollte ein ruhiger Ort für die Kleinen feststehen. Dort können sie untergebracht werden kann, wenn sie z.B. erschöpft sind. Um einem Tier gerecht zu werden, sollte vorher ein Tiersitter ernannt werden, der sich um das Wohl des Vierbeiners kümmert.

Wir: Gibt es etwas, das immer unterschätzt wird?

Lea: Ja, die Schlecht-Wetter-Alternative! Bei einer Hochzeit unter freiem Himmel geht man hier in Deutschland definitiv ein Risiko ein. Selbst im Sommer kann man sich nicht zu 100% auf den Wetterbericht verlassen. Trotzdem vergessen einige Brautpaare, sich eine Schlecht-Wetter- Alternative zu überlegen. Aber es ist ganz wichtig, dass ein Plan B vorhanden ist, damit die Traumhochzeit von nichts und niemandem gestört werden kann.

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